Eichhörnchen im Garten beobachten – Love is in the Air
- Katja

- 10. Feb. 2024
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Manche Geschichten schreibt die Natur ganz von allein. So auch die Geschichte unseres kleinen Eichhörnchens Nussberti, das uns inzwischen täglich besuchte und längst einen festen Platz in unserem Herzen gefunden hatte. Unser Eichhörnchen im Garten zu beobachten gehört inzwischen zu unseren schönsten Naturmomenten.
Mit der Zeit fiel mir auf, dass ich den Eimer mit den Nüssen deutlich häufiger auffüllen musste als sonst. Gleichzeitig wirkte Nussberti irgendwie anders. Ich beobachtete, dass das Fell von meinem Eichhörnchen plötzlich heller und deutlich rotbrauner als gewohnt erschien.
Natürlich machte ich mir Gedanken. Vielleicht lag es am Wechsel zwischen Winter- und Sommerfell? Oder spielte das Sonnenlicht mir einfach einen Streich? Wirklich weiter verfolgt habe ich diesen Gedanken damals allerdings nicht. Bis zu jenem Nachmittag.
Ich saß wie so oft auf unserer Terrasse und beobachtete den Garten, als sich das kleine Rätsel plötzlich auflöste. Es gab gar nicht nur ein Eichhörnchen. Wir hatten tatsächlich zwei!
Die beiden tobten ausgelassen über den Rasen, jagten sich spielerisch um Bäume und Hochbeete und machten immer wieder einen Zwischenstopp auf unserer Terrasse, um sich mit ein paar Haselnüssen zu stärken. Es war eine wahre Freude, ihnen zuzusehen. Voller Energie, neugierig und vollkommen unbeschwert wirkten sie, als würden sie jeden einzelnen Moment genießen.
Neugierig griff ich schließlich doch zu meinem Smartphone und las etwas über das Paarungsverhalten von Eichhörnchen. Mit jedem Satz wuchs meine Vorfreude. Vielleicht würden wir schon bald kleine Eichhörnchen durch unseren Garten flitzen sehen.
Allein dieser Gedanke ließ mein Herz höherschlagen.
Von diesem Tag an sahen wir Nussberti und Nussberta immer häufiger gemeinsam. Als plötzlich unsere Tischdekoration auseinandergepflückt wurde und kleine Filzstücke nach und nach verschwanden, war für mich schnell klar: Hier baut jemand fleißig an einem Kobel. Mit einem Lächeln beobachtete ich, wie Nussberta immer wieder Material in die Astgabel eines Baumes brachte und dort scheinbar ein gemütliches Nest vorbereitete. Natürlich hatten wir längst Namen für den möglichen Nachwuchs gefunden: Knussper und Knusspi.
Allein die Vorstellung, bald kleine Eichhörnchen durch unseren Garten springen zu sehen, erfüllte mich mit großer Freude.
Heute ist es auf unserer Terrasse wieder etwas ruhiger geworden. Manchmal schweift mein Blick noch immer zu der Astgabel hinauf, in der wir das kleine Nest vermutet haben. Auch wenn aus Nussberti und Nussberta nie etwas geworden ist, bleibt die Erinnerung an zwei kleine Eichhörnchen, die unseren Garten für eine Zeit mit Leben, Leichtigkeit und unzähligen glücklichen Momenten erfüllt haben.
Und manchmal reicht genau das, um die Natur noch ein kleines bisschen mehr zu lieben.
Unsere kleinen Gartenbesucher haben uns zu etwas inspiriert ...
Naturerlebnis-Challenge für Kinder
Die vielen schönen Momente, die wir mit unseren Eichhörnchen im Garten erleben durften, haben uns einmal mehr gezeigt, wie viel es draußen zu entdecken gibt, wenn man einfach ein bisschen genauer hinschaut.
Aus diesen Erlebnissen ist mit viel Herz eine Naturerlebnis-Challenge für Kinder entstanden. Kleine Aufgaben laden dazu ein, die Natur bewusst wahrzunehmen, zu beobachten, zu staunen und selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.
Vielleicht wartet das nächste kleine Abenteuer ja direkt vor eurer Haustür.

Achtsamkeits-Naturchallenge für Erwachsene
Wenn man unsere Eichhörnchen eine Weile beobachtet, merkt man schnell, wie leicht es ist, für einen Moment alles andere zu vergessen. Man schaut genauer hin, wartet, lauscht – und plötzlich wird aus einem ganz gewöhnlichen Augenblick ein besonderer Naturmoment.
Genau dieses bewusste Erleben hat uns inspiriert, mit viel Herz eine Achtsamkeits-Naturchallenge für Erwachsene zu entwickeln. Sie lädt dazu ein, für eine Weile aus dem Alltag auszusteigen, die Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen und die kleinen Dinge draußen wieder bewusster zu entdecken.
Vielleicht braucht es manchmal gar nicht mehr als ein paar ruhige Minuten und einen Blick für das, was direkt vor uns liegt.




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